FAQs

Zahnbehandlung

FAQ - Angstpatienten

Mein Anliegen als Zahnärztin ist es, meinen Patienten den Besuch bei mir so angenehm wie möglich zu gestalten. Um das zu erreichen, nehme ich mir Zeit und schaffe mit verschiedenen Hilfsmitteln ein angenehmes und vor allem menschliches Umfeld. Dazu gehören Lieblingstiere, Spiele und Geschichten bei Kindern, aber auch Musik und gezielte angstauflösende Übungen bei meinen dem Kindesalter bereits entsprungenen Patienten.

Meine Praxis sieht aus wie eine sehr gemütliche Wohnung. Im Wartezimmer steht ein Samowar mit Tee und Wasser. Es gibt ein gemütliches Sofa, viele Kissen, einen Zimmerbrunnen, der vor sich hin plätschert, grüne Pflanzen, gedämpftes Licht und vor allem riecht es nicht nach Zahnarzt.

Da ich sowohl in Hypnose als auch in NLP ausgebildet bin und viel Erfahrung mit Angstpatienten habe, achte ich auf eine ruhige Gesprächsführung, auf viel Information und auf die richtige Wortwahl bei den Erklärungen. Ich lege Wert darauf, meine Patienten aufzuklären und zu beruhigen und nicht zu verschrecken oder zu ängstigen.

Angst ist oft sehr sinnvoll und auch lebensrettend als automatische Alarmreaktion. Sollte beim Überqueren einer Strasse plötzlich ein Auto schnell auf sie zufahren, dann ist es eine automatische Angstreaktion, die sie zur Seite springen lässt. Der erhöhte Herzschlag und die starke Durchblutung der Muskulatur, die mit der Angst verbunden sind, bereiten den Körper auf schnelles Handeln, wie rasches Weglaufen, vor.

Die normale Reaktion Angst ist erst dann behandlungsbedürftig, wenn sie darunter leiden. Allgemein werden Ängste als Krankheit bezeichnet, wenn sie unangemessen oder stärker als notwendig auftreten, zu häufig auftreten oder zu lange dauern. Solche Phobien können sich gegen verschiedene Dinge richten, z.B. Höhe, Wasser, Schlangen, Spinnen, Spritzen, etc. Die krankhafte Angst vor der zahnärztlichen Behandlung nennt man Dentalphobie.

Die körperlichen Symptome bestehen aus Herzrasen, Schwitzen, Verspannung der Muskulatur bis hin zur Atemnot. Dazu kommt die Furcht, die Kontrolle zu verlieren, große Schmerzen  oder gar eine Panikattacke zu erleiden. Als Folge daraus suchen solche Menschen die Zahnarztpraxis meist erst dann auf, wenn sie unerträgliche Schmerzen haben und lassen dann auch nur die allernötigste Behandlung zur Schmerzbekämpfung über sich ergehen. Oft wird der Zahnarztbesuch kurzfristig abgesagt, um der Angstsituation aus dem Weg zu gehen und bei Zahnschmerzen kommt es häufig zum Missbrauch von Schmerzmitteln. Bei schweren Fällen kommt es wegen der schlechten Zähne und sichtbaren Zahnlücken zu Schamgefühlen und Selbstwertproblemen.

Meist sind schlechte Erfahrungen, oft schon in frühestem Kindesalter dafür verantwortlich. Das zeigt, wie wichtig der erste Zahnarztbesuch ist. Zu uns kommen Kinder ab 2 Jahren. Ab 5-6 Jahren wird zur Vorsorge Kindermundhygiene gemacht. Es werden ihnen Lieder vorgesungen und sie werden auch mit kleinen Geschenken belohnt, so dass es den Kindern einfach Spaß macht, zu uns zu kommen.

Es stehen viele Möglichkeiten zur Behandlung der Angst zur Verfügung: Atemtechniken, Musik, Entspannungsübungen, Hypnose, Lachgas sowie Medikamente, die entweder vom Zahnarzt verabreicht werden, oder eine Sedoanalgesie vom Anästhesisten. Das Hauptziel ist es, den Teufelskreis der Angst zu durchbrechen und eine notwendige zahnärztliche Behandlung durchführen zu können.

Nein! Schmerzen beim Zahnarzt müssen nicht mehr sein. Man muss nur für jeden Patienten die geeignete Form der Schmerzbekämpfung finden und sich Zeit nehmen.

Wir bieten alle bereits angeführten Möglichkeiten zur Angstbekämpfung an. Verschiedene Atemtechniken, Musik, Entspannungsübungen, Hypnose, Lachgas und Sedoanalgesie.

Schon seit längerem stehen der Medizin Medikamente zur Verfügung, die angstlösend wirken. Bereits wenige Minuten nach Verabreichung eines dieser Medikamente in eine Vene setzt eine entspannende, d.h angstlösende Wirkung ein. Das Bewußtsein bleibt weitgehend erhalten, d. h. man kann Aufforderungen wie z.B. Mundöffnen weiter befolgen. Allerdings können sich die meisten Patienten an das Erlebte nicht mehr erinnern. Dieses angstlösende Medikament kombinieren wir mit einem Schmerzmedikament, das die örtliche Betäubung für die Behandlung zwar nicht ersetzt, aber in den Stunden danach schmerzlindernd wirkt. Die Verabreichung dieser Medikamente erfolgt in meiner Ordination durch eine erfahrene Anästhesistin, die Sie dann auch während des Eingriffs ständig überwacht. Falls Sie diese Hilfe in Anspruch nehmen wollen, so lassen Sie sich bitte zu Ihrer Behandlung begleiten und vor allem danach abholen, da Sie nach der Verabreichung der Medikamente für 12 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

FAQ - schöne Zähne

Vorbeugenden Maßnahmen

Um schöne Zähne zu haben, muß man sich sowohl um die Zähne kümmern als auch um den Zahnhalteapparat, also das Zahnfleisch und den Knochen, der die Zähne umgibt. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung. Zucker und klebrige Nahrung gehört zu den Karies fördernden Nahrungsbestandteilen und sollte weitgehend vermieden werden.
Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört natürlich 2 mal täglich gründliches, systematisches Zähneputzen – sowie mindestens 1 mal täglich die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide – und der regelmäßige Zahnarztbesuch, um Zahnschäden rechtzeitig zu erkennen. Im Normalfall reicht die Kontrolle alle 6 Monate. Bei Problempatienten müssen engmaschigere Kontrollen durchgeführt werden und bei speziellen Risikogruppen wie Kinder im Wechselgebiss oder Schwangere muss der Zahnarzt individuelle Intervalle festlegen.
Eine weitere Möglichkeit der Kariesprophylaxe ist die Anwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten, Lacken oder Gelen.

Karies und Parodontalerkrankungen vermeiden

Es gibt immer wieder Patienten, die fragen: “Warum bekomme ich Karies? Ich putze mir doch immer die Zähne?“ Dazu kann man nur sagen, dass die Zähne eine vielgestaltige Form haben und nicht alle Bereiche  beim Bürsten leicht zugänglich sind. Wenn irgendwo Zahnbeläge verbleiben, sind dort auch Mikroorganismen, welche Säure produzieren und so Karies verursachen. Um alle Stellen gut zu reinigen, ist etwas Übung und auch Hilfe durch den Zahnarzt oder eine entsprechend ausgebildete Fachkraft notwendig. Gute und korrekt ausgeführte professionelle Zahnreinigung macht Karies und Parodontalerkrankungen vermeidbar.

FAQ - Zahnbürste

Worauf sollten Sie achten?

Der Kopf einer Zahnbürste sollte klein sein, damit man möglichst gut auch an schwer zugänglichen Stellen putzen kann. Der Griff soll so sein, dass die Zahnbürste gut in der Hand liegt. Es sollte eine Bürste sein, bei der man verschiedene Aufsätze verwenden kann. Einer braucht z.B. besonders weiche Aufsätze, weil das Zahnfleisch empfindlich ist, ein anderer braucht einen Spezialaufsatz für Zahnspangen usw. Da ist es angenehm, wenn man Auswahlmöglichkeiten hat. Die Standardbürste sollte rotierend-oszillierend sein, das heißt, sie macht Vor-und Rückwärtsbewegungen aber auch Seitwärtsbewegungen.

Werden die Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste sauberer als mit einer Handzahnbürste?

Auf Grund meiner eigenen Erfahrung und auf Grund der Beobachtungen in meiner Praxis kann ich diese Frage eindeutig mit ja beantworten. Im Jahr 2007 wurde eine große weltweite Studie veröffentlicht, an der fast 4000 Versuchspersonen teilgenommen haben, und diese Studie kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Zahnbeläge durch elektrische Zahnbürsten besser reduziert werden als durch Handzahnbürsten. Man muss allerdings trotzdem immer bewusst putzen und darf sich nicht nur auf die elektrische Zahnbürste verlassen.

FAQ - Kinderzahnheilkunde

Das erste Zähneputzen muss selbstverständlich mit dem ersten Zahn stattfinden.

Um sicher zu gehen, dass die Mundhygiene richtig betrieben wird und um das Kind an Zahnarztbesuche zu gewöhnen, sollte der erste Zahnarztbesuch mit circa 2 Jahren erfolgen.

Zerstörte Zähne bedeuten früher oder später immer auch Schmerzen für Ihr Kind. Je eher ein „Loch“ entdeckt wird, desto unproblematischer ist auch die Behandlung.

So wie Karies durch Mangel an Abstand (Schmusen, gemeinsame Zahnbürsten, Abschlecken des Schnullers) von den Eltern auf die Kinder übertragen wird, wird die Zahnfäule auch vom Milchgebiß auf das bleibende Gebiß übertragen. In einer Mundhöhle, die durch Zahnfäule (=Karies) des Milchgebisses verseucht ist, können keine gesunden bleibenden Zähne wachsen.

Ein vorzeitiger Milchzahnverlust bedeutet meist eine Hemmung des Kieferwachstums und damit einen Platzmangel für die bleibenden Zähne. Dieser Platzmangel kann nur durch aufwendige kieferorthopädische Behandlung wieder gut gemacht werden.